WILDE LEIPZIGER
        NÜTZEN, UM ZU SCHÜTZEN  

Willkommen bei den Wilden Leipzigern! 

Wildobst in der Stadt wird selten in seiner Eigenständigkeit wahrgenommen, sondern zumeist als eher beliebiger Bestandteil des Grünzeugs, das dem Spaziergänger eben in öffentlichen Grünanlagen oder Parks begegnet.

Wenn Wildobstgehölze im städtischen Raum oft wenig Beachtung erfahren, mag das auch daran liegen, dass viele Arten – wenn man sie überhaupt erkennt – als vermeintlich giftig gemieden werden. So erinnern sich wohl die meisten von uns an die vorsorgliche Warnung der Mutter, auf gar keinen Fall die verlockend roten Früchten der Vogelbeere in den Mund zu nehmen.

Zu den nicht selten im urbanen Umfeld anzutreffenden, aber weitgehend vergessenen und verkannten Wildfrüchten zählen die Mispel, die Scheinquitte oder der Weißdorn, ebenso die Berberitze und die Mahonie. Dabei geben diese Gehölze mit ihrem charaktervollen Wuchs und dem leuchtenden Fruchtschmuck unseren städtischen Landschaften ein ganz eigenes „grünes“ Gepräge, bereichern sie ökologisch in vielfältiger Weise für Mensch und Tier, verleihen ihnen botanische Unverwechselbarkeit.

Deshalb will das Projekt »Wilde Leipziger« die Wildfrüchte wieder ein wenig mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. Jährlich steht eine andere Wildfrucht im Mittelpunkt. Getreu dem Motto »Nützen, um zu schützen« wird diese „Wildfrucht des Jahres“ nicht nur im Rahmen von Vorträgen und Exkursionen zu besonders prägnanten Standorten vorgestellt, sondern ebenso mit einem typischen Verwertungsprodukt gewürdigt. Naturgemäß bieten sich hier Fruchtaufstriche besonders an.

Als „Wilde Leipzigerin 2014“ eröffnete die Kornelle die Projektreihe, 2015 folgte die Vogelbeere und 2016 die Felsenbirne als Wildfrucht des Jahres. 

2017 widmet sich das Projekt einem ganz besonderen botanischen Schatz: dem wunderbaren Artenreichtum der Wild- und Primitivpflaumen.  


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